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Albert Einstein
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Albert Einstein

Albert Einstein verbrachte nach seinem Studium an der ETH Zürich sowie einem Jahr als Aushilfs- und Hauslehrer in Winterthur und Schaffhausen die Jahre 1902-1909 als Beamter am Eidgenössischen Patentamt in Bern. In Einsteins Berner Zeit fällt das in der Literatur oft als annus mirabilis bezeichnete Jahr 1905, in dem Einstein neben seiner Tätigkeit als Beamter innerhalb weniger Wochen fünf wissenschaftliche Arbeiten verfasste, die jede für sich tief greifende Veränderungen der Physik bewirkten.

Einstein nahm während seiner Berner Jahre regelmässig an den Sitzungen der Naturforschenden Gesellschaft teil und trug dort auch selbst vor. Die Hochzeit mit Mileva Maric fällt in die Berner Zeit wie auch die Geburt seines Sohnes Hans Albert. Einstein war regelmässiger Besucher der Stadt- und Universitätsbibliothek. 1908 habilitierte er an der Universität Bern für das Fach Theoretische Physik und hielt dort einige Vorlesungen. Vielfältige Spuren in Berner Archiven und Bibliotheken geben Zeugnis von Einsteins Leben und Wirken in Bern, manches ist bis heute unerforscht.

Zu den wichtigen Berner Archivbeständen gehört das Einstein-Archiv in der Schweizerischen Landesbibliothek, dessen Grundbestand der Nachlass des Berner Einstein-Biographen und Gründers der hiesigen Einstein-Gesellschaft Max Flückiger bildet. Dem Andenken Einsteins in Bern ist neben der Universität heute vor allem die Einstein-Gesellschaft verpflichtet. Diese bringt einerseits im Einstein-Haus an der Kramgasse das Berner Wirken Einsteins einer interessierten Öffentlichkeit nahe, andererseits ehrt sie mit der jährlich vergebenen, international renommierten Einstein-Medaille aktuelle physikalische Forschung in der Tradition Einsteins.



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